Lossprechungsfeier

Lossprechungsfeier 2018

 


Lossprechungsfeier 2017

Zahntechniker-Innung für den Regierungsbezirk Düsseldorf spricht 95 Auszubildende los

„95 neue Fachkräfte im Zahntechniker-Handwerk“

Die Lehrzeit ist abgeschlossen, das Gesellenstück wurde gefertigt und geprüft. Von den Verpflichtungen, die sie mit der Ausbildung eingegangen sind, wurden die erfolgreichen Teilnehmer der Sommerprüfung 2016 und der Winterprüfung 2016/2017 am 17. März 2017 in Düsseldorf nach alter Handwerkstradition von Obermeister Dominik Kruchen los gesprochen. Die 95 ehemaligen Auszubildenden haben bei der Lossprechungsfeier der Zahntechniker-Innung für den Regierungsbezirk Düsseldorf, ihre Gesellenbriefe erhalten.

Herzlich gratulierte mit einem Grußwort, Herr Dr. Axel Fuhrmann, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Düsseldorf zur bestandenen Ausbildung und gab den Gesellinnen und Gesellen gute Ratschläge mit auf den beruflichen Weg. Ebenso gratulierte Frau Angelika Brodale, Vorsitzende des Fördervereins der Albrecht-Dürer-Schule den Junggesellinnen und Gesellen, die Jahresbesten in der Theorie wurden von ihr speziell mit Buchpräsenten geehrt.
Rund 275 Gäste, erfolgreiche Prüfungsteilnehmer/innen, Familienangehörige, Freunde, Ausbilder und Lehrer, folgten der Einladung der ZID zum wahrlich feierlichen Abschluss der Ausbildungszeit in einem festlichen Rahmen.

„Wie sehen die Zukunftschancen als Zahntechniker/in aus?“ Obermeister Dominik Kruchen stellt in seiner Festrede zwei völlig unterschiedliche Zukunftsszenarien vor – er sieht dabei den technologischen Wandel, aber auch die demographische Entwicklung der Selbstständigen im Zahntechniker-Handwerk als äußerst positiv für die frisch gebackenen Fachkräfte und spricht ihnen Mut zu. „ Zahlreiche Labore, die in den 80er Boom-Jahren gegründet wurden, werden in den nächsten 5 Jahren keinen Nachfolger finden und vielleicht einfach geschlossen. Das bringt neue Chancen für junge Kolleginnen und Kollegen mit Unternehmer-Gen.“

Er ist überzeugt, dass die Junggesellinnen und Gesellen mit großartigem Können erfolgreich im Zahntechniker-Handwerk sein können. „Den ersten Schritt besser zu sein haben Sie mit Ihrer Ausbildung gemacht, nun gilt es weiter nach vorn zu gehen, z.B. zum Meister seines Fachs mit entsprechendem Lehrgang oder mit individuellen Fortbildungskursen zu werden.“ Neue Impulse für den technologischen Wandel im Zahntechniker-Handwerk können auf der IDS bestaunt werden: „ Wenn ein echter Nutzen entsteht wird Technologie auch zum Freund des Zahntechnikers“. „Da muss sich jeder seine Nische suchen, das indivuduelle „Know How“ bleibt nicht nur wichtig, es wird zum entscheidenden Merkmal, zum bestimmenden Faktor.“

Auch Gesetzgeber und Berufsverbände, wie die Innungen, müssen ihre Maßstäbe ständig neue justieren und sich für das Zahntechniker-Handwerk einsetzen, so gibt es zahlreiche Beispiele für erfolgreiche Innungsarbeit, wie z.B. die jährlichen Preisverhandlungen mit den Krankenkassen, zahlreiche erfolgreich geführte Prozesse gegen unlautere Mitbewerber und vieles mehr. Besonders hebt Kruchen den Bericht der Enquetekommission des NRW Landtages hervor und zeigt damit auf, wie wichtig der Kontakt zur Politik ist.

Lehrlingswart Reinhold Haß übergab bei dieser Feier den Jahresbesten im Zahntechniker-Handwerk Kursgutscheine, gestiftet von der Dentalindustrie, der IKK Classic und der ZID für Fortbildungen im Gesamtwert von 4.281,50 €.

Die Jahresbesten 2016/2017

1. Jahresbeste wurde Frau Rebecca Theisen
Dentallabor Peter Theisen, Kaarst

2. Jens Coenen
Dentallabor Hartmut Pünchera GmbH, Duisburg

3. Denise Glavic
Imex Dental und Technik GmbH, Essen


 

Lossprechungsfeier 2016

 


Lossprechungsfeier 2015

 


Lossprechungsfeier 2014

Es war eine Großveranstaltung mit 300 Gästen, die am 11.04.2014 in Düsseldorf stattgefunden hat.

 

Die Lehrzeit ist abgeschlossen, das Gesellenstück wurde gefertigt und geprüft. Von den Verpflichtungen, die sie mit der Ausbildung eingegangen sind, wurden die erfolgreichen Teilnehmer der Sommerprüfung 2013 und der Winterprüfung 2013/2014 am 11. April 2014 in Düsseldorf nach alter Handwerkstradition von Obermeister Dominik Kruchen los gesprochen.

 

Die 124 ehemaligen Auszubildenden haben bei der Lossprechungsfeier der Zahntechniker-Innung für den Regierungsbezirk Düsseldorf, ihre Gesellenbriefe erhalten.

Herzlich gratulierte auch der Festredner, Herr Andreas Ehlert, frisch gewählter Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf zur bestandenen Ausbildung und gab den Gesellinnen und Gesellen gute Ratschläge und Glück mit auf den beruflichen Weg, da er Schornsteinfegermeister ist. Dies war übrigens sein erster offizieller Auftritt, den er hervorragend meisterte.

 

Die Gesellenbriefe glücklich in der Hand haltend, beginnt für Sie ein neuer Abschnitt – ihr Eintritt in das Berufsleben. Damit heißt es nun Verantwortung tragen, das erworbene Wissen und die gewonnenen Fähigkeiten anwenden. Bereits während der Ausbildung hat sicher jeder von Ihnen einmal gespürt, dass das nicht immer leicht ist. Einstellen sollten und müssen sich die Gesellinnen und Gesellen auf viel Arbeit im Jobmotor Gesundheitsbranche. Hier sehen die Perspektiven wegen der demografischen Entwicklung für das Zahntechnikerhandwerk gut aus.

 

Obermeister Dominik Kruchen sprach jedoch auch kritische Punkte in seiner Rede an: „Die Löhne, die in unserem Handwerk gezahlt werden aber auch nur gezahlt werden können, entsprechen bei weitem nicht mehr der Qualität der Ausbildung, nicht der anspruchsvollen Tätigkeit, nicht dem Leistungsvermögen und Bereitschaft der Mitarbeiter. Sein Vortrag zog eine Parallelle zu einer anderen Tätigkeit, unter der Überschrift: „Zahntechniker, die Bergarbeiter des 21. Jahrhunderts?“

 

Bilder der Lossprechungsfeier 2014

 

 

 


 

 

 

Jahresbeste 2013/2014

v.l.n.r: Michael Knittel, Dominik Kruchen, Sven Wrobel, Isabel Franken, Philip-Niklas Hinz (Jahresbester), Andreas Ehlert

 

 


 

 

Lossprechungsfeier 2013

Zahntechniker-Innung für den Regierungsbezirk Düsseldorf spricht 80 Auszubildende los „Je mehr Vergnügen du an deiner Arbeit hast, desto besser wird sie bezahlt“.

 

Die Lehrzeit ist abgeschlossen, das Gesellenstück wurde gefertigt und geprüft. Von den Verpflichtungen, die sie mit der Ausbildung eingegangen sind, wurde die erfolgreichen Teilnehmer der Sommerprüfung 2012 und der Winterprüfung 2012/2013 am 22. März 2013 in Düsseldorf nach alter Handwerkstradition von Obermeister Dominik Kruchen los gesprochen. Die 80 ehemaligen Auszubildenden haben bei der Lossprechungsfeier der Zahntechniker-Innung für den Regierungsbezirk Düsseldorf, ihre Gesellenbriefe erhalten.

 

Herzlich gratulierte auch der Festredner, Herr Siegried Schrempf, Vizepräsident der Handwerkskammer Düsseldorf zur bestandenen Ausbildung und gaben den Gesellinnen und Gesellen gute Ratschläge mit auf den beruflichen Weg.

 

Die Gesellenbriefe glücklich in der Hand haltend, beginnt für Sie ein neuer Abschnitt – ihr Eintritt in das Berufsleben. Damit heißt es nun Verantwortung tragen, das erworbene Wissen und die gewonnenen Fähigkeiten anwenden. Bereits während der Ausbildung hat sicher jeder von Ihnen einmal gespürt, dass das nicht immer leicht ist. Einstellen sollten und müssen sich die Gesellinnen und Gesellen auf viel Arbeit im Jobmotor Gesundheitsbranche. Hier sehen die Perspektiven wegen der demografischen Entwicklung für das Zahntechnikerhandwerk sehr gut aus.

 

Obermeister Dominik Kruchen sprach jedoch auch kritische Punkte in seiner Rede an: „Die Löhne, die in unserem Handwerk gezahlt werden aber auch nur gezahlt werden können, entsprechen bei weitem nicht mehr der Qualität der Ausbildung, nicht der anspruchsvollen Tätigkeit, nicht dem Leistungsvermögen und Bereitschaft der Mitarbeiter. Die Gründe liegen auf der Hand, das Diktat des Gesetzgebers, das Verhalten der gesetzlichen Krankenkassen und das mittlerweile nur noch als unverschämt zu bezeichnende Verhalten der Privaten Krankenkassen haben zu einer zwanzig Jahre andauernden Abwärtsspirale von Preis und Lohn geführt. Die Politik ist aufgefordert unsere Forderungen aufzunehmen und umzusetzen, damit auch die hoffnungsvollen Nachwuchstechniker eines Tages wieder von ihrer Arbeit leben und eine Familie ernähren können.“

 

 

Lehrlingswart Reinhold Haß übergab bei dieser Feier den Jahresbesten im Zahntechniker-Handwerk Kursgutscheine, gestiftet von der Dentalindustrie, der IKK Classic und der ZID für Fortbildungen im Gesamtwert von 3.555,00 €.

 

 

 

1.    Jahresbeste wurde Julia Schmitz
Dental-Labor Käufer & Poth aus Essen

 

 

2.    Andrea Schmitt
Dental-Labor Käufer & Poth aus Essen

 

 

3.    Nico Tribbels
Dental-Labor Gluth aus Mönchengladbach

 

 

 

 


 

 

 

Lossprechungsfeier 2011

 

 

 


 

 

 

Lossprechungsfeier 2010

 

 


 

 

 

Lossprechungsfeier 2009

Lossprechung – immer etwas ganz besonderes für die Auszubildenden

 

In jedem Jahr richtet die Zahntechniker-Innung für den Regierungsbezirk Düsseldorf eine Lossprechungsfeier aus. Die Lossprechung ist lange in der Tradition des Handwerks verankert. Hier kurz einige wenige historische Bedeutungen.

 

Lossprechung – das bedeutet traditionell die offizielle Beendigung eines Ausbildungsabschnittes. Losgelöst und damit „befreit sein“ meint, dass die Auszubildenden mit dem Tag der Lossprechung den Übungsraum verlassen und Ihre Geschicke eigenständig lenken. In Lossprechung steckt auch „Sprechen“. Sprechen im Sinne von bemundet und damit mündig sein bedeutet, dass Sie fortan die Verantwortung tragen, Dinge, die Sie bewegen, für sich und andere zu artikulieren. Sie sind nicht mehr nur „Empfänger“, sondern auch „Botschafter“.

 

Das Wort der nun Gesellinnen und Gesellen gilt nun Etwas. Andere Auszubildende hören auf Sie, Ihr Auftraggeber hört Ihnen zu. Bevor Sie aber etwas sagen, müssen Sie auch Entscheidungen treffen. Nach knapp dreieinhalbjähriger Ausbildung und abschließender Prüfung halten die Ausbilder Sie nun für reif und fähig, Entscheidungen zu treffen. Damit tragen Sie nun auch Verantwortung, für Ihr Handeln und Ihr Werk. Das bedeutet auch, dass Sie damit auch haftbar gemacht werden können, für das, was und wie Sie etwas sagen.

 

Die Lossprechung ist damit insgesamt ein wichtiger Schritt in die Selbständigkeit: Ein selbständiger Mensch ist für sich selbst zuständig, bildet seine eigenen Meinungen und Ansichten und trifft seine hoffentlich immer wohl durchdachten Entscheidungen. Die Ausbildung diente dazu, sich zu entwickeln und die eignen Fähigkeiten in zielgerichtete Bahnen zu lenken und nutzbar zu machen. Das in den zurückliegenden Jahren Gelernte ist für die Gesellen der Grundstock für Ihren weiteren beruflichen Werdegang. Einige tragen sofort bereits berufliche Verantwortung, andere müssen sich beim Bund oder im Zivildienst beweisen. Durch die beruflichen Erfahrungen und Erlebnisse sollten die Gesellinnen und Gesellen überall in der Lage sein, frühzeitig Verantwortung auch über Ihren erlernten Arbeitsbereich hinaus zu tragen.

 

Nach der Reform der Handwerksordnung ist im Zahntechniker-Handwerk der Großen Befähigungsnachweis nötig, um sich in die Handwerksrolle eintragen zu lassen. Kontinuierliche Leistung, Weiterbildung und persönliche Einsatzbereitschaft sind und bleiben die Garanten des Erfolges.

 

 

 

 


 

 

Lossprechungsfeier 2008

 

 

 


 

 

Lossprechungsfeier 2007

Zahntechniker-Innung für den Regierungsbezirk Düsseldorf spricht 100 Auszubildende los

100 ehemalige Auszubildende haben bei der Lossprechungsfeier der Zahntechniker-Innung für den Regierungsbezirk Düsseldorf, ihre Gesellenbriefe erhalten. Geschäftsführer der Handwerkskammer Düsseldorf, Herr Dipl. Volksw. Josef Zipfel, gratulierte zum erfolgreichen Abschluss und hob besonders die weitere sehr wichtige Tätigkeit im Zahntechnikerhandwerk heraus.

 

Obermeister Dominik Kruchen sprach die Gesellinnen und Gesellen von den Verpflichtungen des Ausbildungsverhältnisses frei. Lehrlingswart Reinhold Haß übergab bei dieser Feier den Jahresbesten erneut zahlreiche Kursgutscheine für Fortbildungen vom Dentalhandel. Markus Lensing, Lehrer der Berufsschule übergab Preise an die Jahresbesten in der Theorie vom Förderverein.

 

Unter großem Beifall von Lehrern, Angehörigen, Freunden und Bekannten im voll besetzten großen Saal gratulierte Lehrlingswart Reihnold Haß seinen neuen Kolleginnen und Kollegen bei der Übergabe der Gesellenbriefe sehr herzlich und wünschte für den zukünftigen Lebensweg das Allerbeste.

 

Zwischenzeitlich versorgte das Renaissance Hotel alle Gäste mit einem hervorragendem Buffet. Die Begeisterung konnte man allen Gästen ansehen. Abschließend sorgte DJ Tahar für Partystimmung.

 

 


 

Lossprechungsfeier der ZID 2006 im Renaissance Hotel Düsseldorf

Zahntechniker-Innung für den Regierungsbezirk Düsseldorf
spricht 149 Auszubildende los

 

149 ehemalige Auszubildende haben bei der Lossprechungsfeier der Zahntechniker-Innung für den Regierungsbezirk Düsseldorf, ihre Gesellenbriefe erhalten. Geschäftsführer der Handwerkskammer Düsseldorf, Herr Dr. Axel Fuhrmann, sprach die Gesellinnen und Gesellen von den Verpflichtungen des Ausbildungsverhältnisses frei und gratulierte zum erfolgreichen Abschluss. Obermeister Dominik Kruchen übergab bei dieser Feier den Jahresbesten Kursgutscheine für Fortbildungen. Diese wurden vom Dentalhandel im Gesamtwert von 5.390,00 € gestiftet. Jahresbester wurde dabei Achim Farrenkopf, Ausbildungsbetrieb: Dentallabor Andrés Bernhardt, Düsseldorf. Herr Farrenkopf erreichte von max. 12000 Punkten in Fertigkeit: 10.735. Zweite wurde Frau Melanie Falder, Ausbildungsbetrieb Dentallabor Salewski & Johänntges GbR, Solingen. Sie erreichte 10.260 Punkte.

 

Viele der 149 frisch gebackenen Gesellinnen und Gesellen wurden nach der Ausbildung wegen der wirtschaftlichen Probleme im Zahntechniker-Handwerk durch die Ausbildungsbetriebe nicht übernommen. Die Zukunft als Zahntechniker mit hervorragender Ausbildung ist ungewiss, obwohl das Zahntechnikerhandwerk immer noch ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft und der Bevölkerungsversorgung als Gesundheitshandwerk ist.

 

Von 44 Gesellinnen und Gesellen, die an einer Blitzumfrage teilgenommen haben, wurden 13 in den Betrieben übernommen, 26 mussten sich leider beim Arbeitsamt melden und 4 Gesellen gehen einer anderen Tätigkeit nach.