Fort- und Weiterbildung

ZID macht schlau

Die ZID hat es sich zur Aufgabe gemacht, kontinuierlich Fortbildungskurse für Zahntechniker anzubieten. Damit wollen wir dazu beitragen, dass sich unsere Mitglieder ständig im Umgang mit den neuesten Technologien trainieren und so immer Leistungen mit höchster Qualität anbieten können. Die Kurse bieten wir in der ÜBL, unserer Überbetrieblichen Lehrwerkstatt, an.   Hier einige Beispiele für die Themen der Fortbildungen:

  • Form und Funktion im Seitenzahnbereich/Aufwachsen und keramisch verblenden
  • Fräs- und Geschiebetechnik
  • APF-Kalottenaufstellung im „Rational“ oder „Artex“

Darüber hinaus veranstalten wir Fortbildungen zu wichtigen Themen aus dem Alltag der Dentallabors:

  • Abrechnungskurse
  • Außerdem führen wir „BEL II-Abrechnungsseminare“ und Seminare zur „Abrechnung für privat Versicherte und außervertragliche Leistungen für gesetzlich Versicherte“ durch.

Start 2022

„Geprüfte/r kieferorthopädische/r Techniker/in im Zahntechniker-Handwerk“

Moderne Zahntechnik umfasst mittlerweile ein unglaubliches Spektrum von vielseitigen Aufgaben und Anforderungen. Von einfachen Interimsprothesen bis zu komplexen CAD-CAM Arbeiten aus der Implantologie, Zahntechniker/innen beweisen jeden Tag ihr Fachwissen auf höchstem Niveau.

Dabei hat sich vieles in den letzten Jahren verändert, nicht zuletzt auch die Kieferorthopädie, die in der Ausbildung vielleicht ein klein wenig stiefmütterlich behandelt wird, wie wir meinen zu unrecht.

Denn auch die Herstellung von den unterschiedlichsten Apparaten zur Zahnbewegung bis hin zu modernen Alignern ist spannendes zahntechnisches Handwerk.

Mit dem Angebot einer umfassenden Aus- und Fortbildung mit dem Abschluss „Geprüfte/r kieferorthopädische/r Techniker/in im Zahntechniker-Handwerk“ wollen wir ein deutliches Signal geben, dass auch dieses interessante Feld untrennbar mit dem Zahntechniker Handwerk verbunden ist.

Für den Kurs konnten wir Frau Dr. Tegtmeier und Herrn Sven Milpauer als Referenten gewinnen, die auch maßgeblich am Kurskonzept mitgewirkt haben. Am Kursende gibt es eine Prüfung, die vom Fortbildungsprüfungsausschuss der Handwerkskammer Düsseldorf abgenommen wird, so dass von den Teilnehmern ein qualifizierter und anerkannter Abschluss erworben wird!

Die Einzelheiten zum Kursinhalt, Umfang und Kosten ergeben sich aus der anliegenden Broschüre. bitte hier klicken

 

 


 

FH Osnabrück bietet Master in Dentaltechnologie

Die Fachhochschule Osnabrück bietet als erste Hochschule in Deutschland die Ausbildung zum Bachelor und zum Master für „Dentaltechnologie“ an. Das Studium verbindet die Fachrichtungen Dentaltechnologie und Metallurgie. Osnabrück sei damit Vorreiter in der akademischen Ausbildung für Dentaltechnologen.   „Die Erfahrungen der ersten Jahre zeigen, dass der Studiengang, der die Verbindung von zahntechnischem Handwerk und dentaler Industrie ist, von der Industrie sehr gut angenommen wird. Nicht zuletzt auch durch die guten bis sehr guten Abschlussergebnisse der ersten Absolventen, die durch ihre Leistungen überzeugen“, so Jürgen Schwichtenberg, VDZI-Präsident, zu den Perspektiven des Studienganges.   Seit dem Wintersemester 2006/2007 wird der Studiengang Dentaltechnologie nicht mehr als Diplomingenieur-, sondern als Bachelor-Studiengang angeboten. Dieser bietet die Möglichkeit zur Weiterqualifikation zum Master of Science „Dentaltechnologie“. Das Ziel des Masterstudienganges „Angewandte Werkstoffwissenschaften“, Fachrichtung „Dentaltechnologie“, der seit diesem Sommersemester 2009 angeboten wird, ist es, Werkstoff-Experten auszubilden, die in Führungspositionen in der Industrie und in Forschungseinrichtungen solche Projekte initiieren, leiten und bearbeiten. Dabei enthalten sind die wesentlichen Bestandteile des Ingenieursstudiums sowie große praktische Inhalte für die Zahntechnik, auch über IT-gesteuerte Herstellung von Zahntechnik (CAD/CAM). Der Abschluss des Masters berechtigt zur Promotion in der Zahntechnik. Der VDZI hat sich schon früh für die Anerkennung des Master-Abschlusses eingesetzt: „Mit dem Master haben die Absolventen das Recht, sich im Zahntechniker-Handwerk selbstständig zu machen. Die Handwerkskammer Osnabrück hat die Anerkennung bereits signalisiert“, erklärt Schwichtenberg.   Studierende der Dentaltechnologie können an der Fachhochschule Osnabrück auf ein modern eingerichtetes Dentalzentrum zurückgreifen. Dieses wurde auf gemeinsame Initiative des VDZI, der dentalen Industrie und der Fachhochschule Osnabrück im Jahr 2006 gegründet. Aus Sicht des VDZI ist der Studiengang insgesamt ein bildungspolitischer Erfolg für den VDZI. Das erklärte Ziel, die wissenschaftlich-technische Verknüpfung zwischen Dental-Handwerk und Dental-Industrie wurde erreicht. „Den Studierenden wird die Möglichkeit geboten, nicht nur wissenschaftliche, sondern auch zahntechnische Arbeiten in Vorbereitung sowohl des Studienabschlusses, als auch meisterähnlicher praktischer Arbeiten auszuführen“, betont Schwichtenberg.   Gründe für das Studium der Dentaltechnologie und Metallurgie sind vielfältig: Viele Gesellen oder auch Meister wollen die in der Ausbildung erworbenen Grundlagen der Zahntechnik erweitern, weil sie ein technisch-naturwissenschaftliches Interesse haben. Andere Bewerber wollen später im Bereich der metallischen Werkstofftechnik arbeiten und sich mit der Herstellung und Verarbeitung von Metallen und Legierungen befassen. Denn Metallurgie ist alles andere als langweilig: Neben den traditionellen schmelz-, pulver- und umformtechnischen Verfahren wendet die moderne Metallindustrie hoch spezialisierte High-Tech-Verfahren bei der Herstellung von Stahl, Aluminium oder Kupfer an.   Allgemeine Informationen zum Bachelor-Studiengang Dentaltechnologie sowie zum Master-Studiengang „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ finden Interessierte unter ecs.fh-osnabrueck.de. Fachhochschule Osnabrück, Studierendensekretariat, Postfach 1940, 49009 Osnabrück oder telefonisch unter 0541/969-2934 oder -3635 oder per E-Mail unter studieninfo@fh-osnabrueck.de.